Das Rad
Dichte Wolken schieben sich wohl über's Himmelszelt
Ich warte auf den Regen auf dass er zu Boden fällt
Es öffenen sich die Schleusen und das Wasser stürzt dahin
Schwer fällt es auf die Erde wie auch ich gefallen bin
Bin Mensch, das Tier, geboren
Gebunden an das Rad
Zum Leben auserkohren
Als Folge meiner Tat
Bin Mensch, das Tier, auf Erden
Verlaufen in der Welt
Die Schlange auf den Fersen
Das Rad sich weiter dreht
He da, Sturm, was rätst du mir zu ziehen in die Welt
Zu suchen nach des Lebens Sinn, wie schwer's auch immer fällt
Die Strasse steil und steinig, die Füsse müd und wund
So such ich, was verloren aus meines Herzens Grund
Bin Mensch, das Tier, geboren
Gebunden an das Rad
Zum Leben auserkohren
Als Folge meiner Tat
Bin Mensch, das Tier, auf Erden
Verlaufen in der Welt
Die Schlange auf den Fersen
Das Rad sich weiter dreht
He da, Wind, was bringst du mir für eine Botschaft mit
Erzählst du mir das alte Leid vom Elend dieser Welt?
Oder bringst du mir das neue Lied befreit von Raum und Zeit?
Die Welten steh'n in meiner Brust im steten Widerstreit
Bin Mensch, dass Tier, geworden
Geteilt in mir und Eins
So such ich, was verloren
In Herz und Blut und Geist
Bin Mensch, das Tier auf Erden
Und folge meiner Tat
Bin hier um frei zu werden
Von der Schlange und dem Rad
Bin Mensch das Tier, geboren
Geteilt in mir und eins
Zum Leben auserkohren
In Herz und Blut und Geist
Bin Mensch, das Tier, auf Erden
Und folge meiner Tat
Die Schlange auf den Fersen
Und Weiter dreht das Rad
Fremde Erde - Das Rad
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