Die Bardin und der Magier
Eine Bardin zog durch die Welten dahin
Und sucht' verheissungsvolles darin
Einst schimmerte unter den Wäldern so dicht
Eine leuchtende Sphäre aus gläsernem Licht
Ein Magier mit stolzem und klarem Blick
War's, den sie im Innern der Kugel sah
Gehalten schien er von gläsernem Licht
Das sein gebrochenes Herz wohl gebar
Und als ihr Blick den seinen traf
Sah sie, dass er lebendig war
Dass unter jener Kuppel aus Glas
Ein Herz noch schlug und Blut noch floss
Ein zaghaft Lächeln schenkt' sie ihm
Und zaghaft lächelt er zurück
Berührt ihr Herz mit seiner Magie
Doch zu nähern wagte er sich nicht
Sie sang ihm Lieder, die niemals zuvor
Vernehmen durfte ein menschliches Ohr
Im auf und nieder der Bardenmagie
Zeigt sie ihm die Zauber der Harmonie
Doch traurig wandte er ab seinen Blick
Der Magier, der hier gefangen war
von Schmerzen gequält erkannte er nicht
Was sie ihm in ihrer Liebe bot dar
Was immer sie ihm schenken mag
Fast jede Gabe wies er ab
Noch viele Wochen ging fort dieses Spiel
Er nahm nur wenig, sie gab viel
Er sah nicht, wie sie Tag um Tag
Verlor an ihrer Zauberkraft
Und hört' nicht, wie sie jeden Nacht
Gar bitterlich ihr Leid beklagt
So steht er wohl in seiner Kuppel aus Glas
Die er sich selbst geschaffen hat
Zu seinen Füssen die Sangesmaid
War eingeschlafen in Kummer und Leid
In ihren Träumen erkannte sie
Dass viel der Mühe vergebens sei
Dem gläsernen Panzer aus Erdenmagie
Kam sie mit ihren Liedern nicht bei
Dem gläsernen Panzer aus Erdenmagie
Kam sie mit ihren Liedern nicht bei
Fremde Erde - Die Bardin und der Magier
live @ c-base
!!!Achtung!!! Alle Texte und Lieder auf dieser Seite sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizensiert.

